Die Geschichte unserer Zucht

Wie alles anfing:
Es war einmal ein Ehepaar aus dem rauhen Siegerland, das suchte nach Pferden, die ganz besondere Ansprüche erfüllen sollten: Sie sollten schön anzusehen sein und viel "Gang" haben, dabei in Robusthaltung leben und einem Erwachsenen als Reit- und Fahrpferd dienen. Ein letztes Kriterium war die Größe: Sie sollte in einem bequemen Rahmen bleiben, also um 150 cm Stockmaß.

 

Rouwkuilens Chery und Sydenham Hazel mit Fohlen 1982

 

1977 kauften wir unsere erste Welsh-Cob-Stute, Rouwkuilens Chery. Sie ist die Gründungsstute unserer kleinen Zucht. Nach ihr haben wir unser Präfix benannt und auch die kleinen Cobs in unserem Emblem sind Scherenschnitte aus einem Trabfoto von Chery. 1979 ließen wir Chery das erste mal decken, damit begann unsere Zucht.
Chery wurde erfolgreich auf Zuchtschauen und unter dem Reiter vorgestellt, ebenso wie sie sich vor der Kutsche und dem Planwagen bewährte, bevor sie 1981 das erste Fohlen des Chery-Cob-Gestüts zur Welt brachte. Der kleine Hengst erhielt den Namen Chery Donar.
Ein Jahr zuvor hatten wir eine zweite Welsh-Cob-Stute aus England importiert, und zwar Sydenham Hazel, geboren 1978.

 

Diese beiden Stuten gründeten unsere Linien, auf denen wir weiter gezüchtet haben. So wurden bis zum Jahr 2000 zwanzig Chery-Cobs geboren, die bereits unzählige Erfolge auf Zuchtschauen und im Sport erringen konnten, sich aber auch als gute und vielseitige Familien- und Freizeitpferde beweisen.

 

Bei unserer Zucht achten wir besonders auf ein kräftiges Fundament, gute Grundgangarten und den welsh-typischen Adel, den ein altes walisisches Sprichwort so gut umschreibt: "den Hintern einer Köchin und das Köpfchen einer Prinzessin". Bei aller äußeren Erscheinung legen wir aber auch Wert auf Charakterfestigkeit und Leistungsbereitschaft.
Auf diese Weise züchten wir Welsh-Cobs, die sich für Zuchtschauen genau so gut eignen wie für den vielseitigen Einsatz im Sport.